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Makula (Netzhaut)

Intravitreale Medikamenten-eingabe (IVOM)

Verzerrte Linien, graue Schatten im Blickfeld oder nachlassende Leseschärfe können auf eine Erkrankung der Netzhautmitte hinweisen.

 

Die intravitreale Medikamenteneingabe ermöglicht eine gezielte Behandlung direkt im Inneren des Auges.

Wann bietet sich eine IVOM-Therapie an?

Die IVOM wird eingesetzt, wenn krankhafte Veränderungen in der Netzhautmitte (Makula) gezielt behandelt werden müssen. 
Ziel der Behandlung ist es, das Fortschreiten der Erkrankung zu bremsen und das Sehvermögen bestmöglich zu stabilisieren.

Ursachen & Symptome von Netzhauterkrankungen

Wenn solche Veränderungen auftreten, empfehlen wir eine zeitnahe augenärztliche Kontrolle.

Ablauf der intravitrealen Medikamenteneingabe (IVOM)

Bei der IVOM wird ein Medikament direkt in den Glaskörper des Auges injiziert. So gelangt es gezielt dorthin, wo es benötigt wird: zur Makula. Die Therapie erfolgt ambulant, ist minimalinvasiv und wird in der Regel sehr gut vertragen.

Ablauf der Behandlung

  1. Tropfenbetäubung des Auges

  2. Sterile Reinigung und Vorbereitung

  3. Kurze Medikamenteninjektion mit einer sehr feinen Nadel

  4. Ruhephase und Nachkontrolle
     

 

Nachsorge & Behandlungsrhythmus

Zu Beginn sind Injektionen häufig monatlich notwendig. Später können die Abstände verlängert werden – abhängig vom Befund (z. B. „Treat & Extend“-Schema).  

Verhalten nach der IVOM

  • Das Auge bitte nicht reiben oder drücken

  • Am Behandlungstag kein Autofahren

  • Kontrolltermine unbedingt einhalten

  • Bei plötzlich auftretenden Schmerzen oder starken Sehverschlechterungen zeitnah Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen

Ist die Behandlung schmerzhaft?

In der Regel nicht. Das Auge wird mit speziellen Tropfen lokal betäubt, sodass die Injektion meist nur als leichter Druck oder kaum spürbar wahrgenommen wird.

Wie oft muss die Injektion wiederholt werden?
Zu Beginn meist monatlich, später abhängig vom individuellen Verlauf.

Kann ich direkt danach wieder sehen?

Das Sehen kann nach der Injektion für einige Stunden verschwommen sein – z. B. durch Pupillenerweiterung oder Tropfen. Meist normalisiert es sich im Laufe des Tages. Der therapeutische Effekt der Injektion setzt in der Regel innerhalb weniger Tage ein.

Welche Risiken gibt es?

Wie bei jedem medizinischen Eingriff kann es auch bei einer IVOM zu Komplikationen kommen. In seltenen Fällen können Infektionen, kleinere Einblutungen oder Druckveränderungen im Auge auftreten. Auch vorübergehende Reizungen oder Sehbeeinträchtigungen sind möglich. Wir informieren Sie im Vorfeld ausführlich über mögliche Risiken.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Bei medizinischer Indikation übernehmen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen die Behandlung in der Regel vollständig.

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